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Wolfgang Wirth - Forscher, Pharmazeut

Wolfgang Wirth, *1932 bis †2011, war Arzneipflanzenforscher und Pharmazeut mit Ausbildung als praktischer Psychologe.

Während seiner beruflichen Tätigkeit in der Agrarwirtschaft veröffentlichte Wolfgang Wirth seine ersten Publikationen in den Jahren 1957/58: Meliorationen – Basis für gesunde Böden, Maßnahmen zur Bekämpfung der Rindertuberkulose.

Neben seinem Beruf studierte er verschiedene Disziplinen wie Ayurveda, chinesische Medizin und schließlich Homöopathie.

Seit 1966 Aufsichtsratsmitglied des Koreanischen Lepra-Hilfswerks.

1975 wurde Wirth in den Lazarushospital-Orden berufen.

Seit 1979 ist er Mitglied des Forschungscenters für Chinesische Medizin und Akupunktur in Hongkong.

1981 wurde ihm der Doktorgrad in Ayurvedischer und Homöopathischer Medizin in den USA verliehen.

Wolfgang Wirth

In dieser Zeit gründete Wolfgang Wirth gemeinsam mit Partnern die Arbeitsgemeinschaft Grundlagenforschung für Biologische Medizin in Berlin, in der er sich hauptsächlich der Erforschung der Aloe und zahlreicher anderer Naturheilmittel widmete. Als Grundlage seiner Forschungen dienten die Arbeiten von Professor Wladimir Petrowitsch Filatow im Zusammenhang mit Neurotransmittern (Biogene Stimulation, Biogene Stimulatoren).

1985 entstand infolge sein wichtigstes Werk: Mit Aloe heilen.

Darin befasste er sich hauptsächlich mit der Gruppe der Aloe capensis (Kapaloe, Aloe arborescens, Aloe ferox und Aloe socotrina).

1988 meldete Wirth das Patent an: Verfahren zur Herstellung eines Extraktes aus Aloe-Blättern der Pflanzengattung Aloe capensis oder Aloe arborescens sowie in der Folge weitere Patente in diesem Wissenschaftsbereich. Nach den Erkenntnissen über die Wirkungsweise der biostimulierten Aloe capensis entwickelte Wolfgang Wirth auch eine Heilkosmetik, die er in dem Buch Heilkosmetik, die 100 Wunder der Aloe, beschreibt. Diese Kosmetikserie wurde ab 1999 durch das Unternehmen Wilhelm Hoflehner überarbeitet und als Naturkosmetik in den Markt eingeführt. Wolfgang Wirth stand bis zuletzt als Berater dem Hoflehner-Team zur Seite.

In weiterer Folge erforschte Wirth aus der gregorianischen medizinischen Wissenschaft Nutzanwendungen, indem er weit über hundert Pflanzen aus der „Grünen Apotheke Georgiens“ mit all ihren Schutz- und Heilstoffen analysierte. 1990 veröffentlichte er gemeinsam mit Prof. Dr. Dr. Michael Shengelia das Buch „Volk ohne Krankheit“, in welchem wissenschaftliche Feststellungen zu bisher unbekannten Heilstoffen aus altbekannten Nutzpflanzen wie Mais und Möhre, wie auch neue Anti-Krebs-Wirkstoffe überraschen.

In letzter Zeit arbeitete Wolfgang Wirth an der Wiederherstellung der antiken Medizinschule von Laodicea, die sich vor allem Aufgaben im Rahmen der Umweltschutzmedizin widmet.

Bedauerlicherweise verstarb Wolfgang Wirth 2011 und konnte so sein Werk nicht mehr fortsetzen. Er hat aber für die Naturmedizin Unschätzbares geleistet.

Veröffentlichte Werke:

Zusammenarbeit Wolfgang Wirth – Wilhelm Hoflehner

Im Jahre 1990 hat Wilhelm Hoflehner Herrn Wolfgang Wirth kennen gelernt. Zu diesem Zeitpunkt hatte Wirth bereits die biostimulierte Aloe capensis in ihrer Wirkung erforscht, als homöopathische Medizin angemeldet und begonnen, sie in eine Kosmetikserie einzuarbeiten. Diese unter dem Markennamen Enpo produzierte Kosmetik wurde ab 1990 auch in Österreich von Wilhelm Hoflehner eingeführt.

1998 erhielt Hoflehner von Wirth die Rezepturen für die Kosmetikserie und ließ auf Basis einer Naturkosmetik diese Produkte in Österreich herstellen. Diese Serie wurde unter dem Markennamen Alocap 1999 in den Markt eingeführt und 2012 in ENACURA umbenannt.

Hoflehner beschäftigte sich nicht nur mit den Rezepturen der Produktserie, sondern auch mit der Suche nach geeigneten Wildwuchs-Pflanzen sowie mit dem Prozess der biogenen Stimulation. Im Jahre 2002 gelang es den Vorgang dahingehend zu optimieren, dass einerseits die natürlichen Ressourcen geschont wurden – weniger Pflanzenmaterial verwendet bei gleichbleibendem Ertrag –, andererseits eine energetische Aufwertung erfolgte.

In den folgenden Jahren wurde dies noch weiterentwickelt und die Erkenntnis gewonnen, dass die Wirkung der Pflanze auf die energetische Kraft der Sonne, die dort jahrelang gespeichert wird, zurückzuführen ist.

Diese Ergebnisse begeisterten Wirth dermaßen, dass er Hoflehner im Jahre 2003 zum "Korrespondierenden Mitglied in die Arbeitsgemeinschaft Grundlagenforschung für biologische Medizin" berief.

Brief von Wolfgang Wirth an Wilhelm Hoflehner

Wolfgang Wirth erkannte, dass seine alten Patente der biogenen Stimulation überarbeitet werden müssen und begann in seinen letzten Lebensmonaten an einer neuen Patenschrift zu arbeiten, die die primäre Wirkung der energetischen Kraft der Sonne in der Aloe capensis berücksichtigen sollte. Aufgrund seiner Erkrankung und infolge zu frühen Ablebens im August 2011 konnte er diese Arbeit nicht mehr vollenden.